Aluplast - Unternehmensübernahmen auf der Basis einer flexiblen ERP-Integration
März 2004
aluplast wurde
1983 mit anfangs 25 Mitarbeitern in der Nähe von Karlsruhe
gegründet und ist inzwischen durch Zukäufe zum europäischen
Marktführer für Fensterprofile gewachsen. An den Fertigungsstandorten
in Deutschland, Österreich, Polen und Russland erwirtschaften
derzeit mehr als 750 Mitarbeiter einen Umsatz von über 150.
Mio. Euro.
Grundlage für das stetige Wachstum der letzten zwanzig Jahre
war, neben einer durch ständige Investitionen geprägte Marktpolitik,
vor allem die strategische Übernahme mehrerer anderer Profilhersteller.
Wichtige Voraussetzung für die reibungslose Integration dieser
Unternehmen war und ist dabei der Einsatz einer betriebswirtschaftlichen
Standardsoftware mit einem Maximum an Flexibilität und Skalierbarkeit.
Ein gutes Beispiel für die reibungslose Integration zweier
bestehender IT-Systeme stellt die Übernahme der Kunststoffprofilsparte
des Traditionsunternehmens Ostermann & Scheiwe GmbH &
Co. KG, Münster, durch die aluplast GmbH in 2001 dar. Knapp
100 Mitarbeiter arbeiten an 25 Extrusionsanlagen, die bei
einer Sieben-Tage- Woche im Vierschicht-Betrieb ausgelastet
werden.
Carsten Schäfer, verantwortlich für IT und ERP in der aluplast-Gruppe,
erinnert sich noch gut an die Situation, als innerhalb weniger
Tage nach der Entscheidung das Werk zu übernehmen, das Projekt
zur IT-Systemintegration geplant werden sollte. "Was
wir vorfanden war SAP R/3. Von den externen IT-Beratern wurde
der Umstellungsaufwand mit mindestens sechs Monaten kalkuliert.
Das war für uns der Ansporn, den neuen Standort selber auf
unser eigenes ERP-System umzustellen. Die Ähnlichkeiten der
Begriffswelten und Datenbankstrukturen waren uns eine große
Hilfe bei der Stammdatenübernahme. Die 4.500 Materialstämme
und Layoutanpassungen konnten im wesentlichen mit drei Mitarbeitern
an einem Wochenende umgesetzt werden.
Die Anwender fanden sich ohne Probleme in der neuen Systemwelt
zurecht und erhielten über die Integration in das Gesamtsystem
eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für Auswertungen und Reports,
die einfach von anderen Werken übernommen werden konnten.
Und so blickt auch Manfred J. Seitz, Geschäftsführer der aluplast
GmbH, zufrieden auf die Übernahme und Integration des Standorts
Münster zurück. Mit der Flexibilität und der Skalierbarkeit
des ERPSystems von IAS ist aluplast in der Lage, auch in Zukunft
voll und ganz auf Wachstum zu setzen.
Derzeit greifen fünf Firmenstandorte fast ausnahmslos über
eine Virtual Private Network (VPN)-Anbindung auf die ERP-Lösung
in Ettlingen zu. Dies ermöglicht eine zentrale Datenverwaltung
in der Firmenzentrale.