MDL-Rodis - mehr als nur Finanzintegration über nationale Grenzen
Oktober 2005
MDL-Rodis ist
ein aus 5 Firmen mit Fertigungsstandorten in Deutschland und
Frankreich, sowie Vertriebsniederlassungen auf 3 Kontinenten
bestehender Unternehmensverband. Mehr als 180 Mitarbeiter
erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von 30 Mio. Euro.
Das ERP-Projekt, das mit dem Einsatz von CANIAS nun in die
dritte Phase geht, ist ein Beweis, dass Innovation im IT-Umfeld
auch ohne Wechsel des Lieferanten möglich ist, wenn ein System
durch Verwendung offener, zukunftsfähiger Standards und innovativer
Programmiertechnik in der Lage ist, die sinnvollen und notwendigen
Innovationen durch überlegte Upgradefunktionalitäten auch
in kundenspezifisch angepassten Installationen immer wieder
verfügbar zu halten.
In der Ausgangssituation 1999 war IAS aufgefordert, eine Ablösung
von der bis dahin verwendeten Microsoft basierten ERP-Software
vorzunehmen, da diese Lösung weder die Mehrsprachenfähigkeit
im gewünschten Maße, noch den geplanten Automatisierungsgrad
bieten konnte. Ebenso wichtig war aber die Entscheidung, eine
Lösung einzusetzen, die mit extrem effizienten Entwicklungstools
auch umfangreiche Anpassungen schnell, kostengünstig und releasefähig
unterstützt, sowie die wichtige Mandantenfähigkeit inklusive
der Abwicklung von Intercompany-Prozessen garantiert. Neben
der Zentrale in Soultz (Frankreich), in der Datenbank und
Applikationsserver für das ganze Unternehmen betrieben werden,
sind über VPN und Intranet, das Werk in Offenbach (Deutschland)
und die Unternehmenstochter Porter Besson (Frankreich) mit
Werken bei Paris, St. Etienne und Besancon angeschlossen.
Die besondere Herausforderung neben den grossen Datenmengen
(pro Firma 15.000 Artikelstämme) ist im Projekt der Wunsch
nach extremer Automatisierung des Intercompanygeschäfts gewesen.
In Abhängigkeit vom Artikel im Kundenauftrag werden bei Beschaffung
innerhalb des Konzerns automatisch Bestellungen an die entsprechenden
Schwester-Firmen erzeugt, sowie Vertriebsaufträge zwischen
den Firmen im Konzern und gegebenenfalls auch Fertigungsaufträge
erstellt. Batch-Programme für Rechnungs- und Lieferscheinerstellung,
sowie Fertigungsaufträge aus Vertriebsaufträgen und Bestandsbuchungen
unterstützen systemseitig dieses Vorgehen.