Als IBM Advanced Business Partner ist die Industrial Application Software GmbH für ihre sehr moderne, objektorientierte Systemarchitektur bekannt und ist schon seit Jahren in der Lage Systemumgebungen im Sinne von SOA umzusetzen. Diese Kompetenz im Bereich der Service-orientierten Architekturen wurde nun auch offiziell von IBM zertifiziert. Damit zählt CANIAS ERP zu den wenigen ERP-Lösungen, die den Datenaustausch von Web Services problemlos unterstützen. Weg von monolithischen Architekturen zu frei kombinierbaren Services, wird dem Kunden eine nahezu grenzenlose Flexibilität in der Gestaltung und Zusammensetzung seiner Geschäftsprozesse ermöglicht. Somit hat die IAS GmbH wieder einmal ihre Innovationsfähigkeit unter Beweis gestellt und gleichzeitig ihren technologischen Wettbewerbsvorsprung weiter ausgebaut.
Der zunehmende Wettbewerbsdruck, der auf den Unternehmen lastet, schraubt die Anforderungen an Flexibilität immer weiter nach oben, was laut Steffen Rattke, Geschäftsführer der IAS GmbH, Service-orientierten Architekturen eine immer größere Bedeutung zukommen lässt. "Durch den Einsatz von SOA ermöglichen wir unseren Kunden, Zeit und Kosten zu sparen, da keine aufwändigen Schnittstellen zu Fremdsystemen mehr notwendig sind, und die Optimierung der Geschäftsprozesse hat wiederum eine gesteigerte Kundenzufriedenheit zur Folge."
Um eine Basis für SOA-Umgebungen zu schaffen, ist aus technischer Sicht eine Integrationsplattform notwendig, die sich im Falle von CANIAS ERP aus einem Servlet-Container - IBM Websphere Application Server oder Tomcat - und dem CANIAS Application Server zusammensetzt. Mit der CANIAS eigenen Programmiersprache TROIA können alle Objekte von CANIAS ERP via Web Services erreicht bzw. am Enterprise Service Bus (ESB) zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist hervorzuheben, dass durch die Flexibilität der TROIA-Programmiersprache nicht nur eigene Objekte, sondern alle JDBC-fähigen Datenbanken in die Verarbeitung innerhalb eines Web Services integriert werden können.
Was momentan als zukunftsweisendes Systemarchitekturkonzept angesehen wird, ist bei CANIAS ERP aufgrund der modernen Architektur der Standard. Während bisher jedoch die jeweiligen Services mittels einem HTML-Browser zur Verfügung gestellt wurden, der eine permanente Online-Verbindung erforderte, ist es nun auch möglich die gewünschten Services zu synchronisieren, d. h. sie können beispielsweise auf ein Handy oder PDA heruntergeladen werden und stehen dann zur Bearbeitung offline bereit. Sobald eine einmalige Synchronisation eines Web Services stattgefunden hat, ist der Service immer wieder zu verwenden. Ebenso besteht die Möglichkeit verschiedene Web Services zu kaskadieren und ergebnisgesteuert einzubinden. Diese Funktion kann in allen CANIAS-Versionen, die seit Februar 2005 erschienen sind, für alle Module konfiguriert und genutzt werden.
Das SOA-Konzept bringt jedoch nicht nur Vorteile in der Steuerung interner Unternehmensprozesse, sondern kann auch zwischen zwei Unternehmen, zum Beispiel zwischen Geschäftspartnern, enorme Einsparungspotentiale freisetzen. So ist es durch SOA beispielsweise möglich, dem Geschäftspartner die Daten für eine Bestellung direkt in dessen Applikation einzugeben, die daraufhin automatisch weitere Geschäftsprozesse anstößt.
Eine Auswahl der Web Services, die über CANIAS ERP erhältlich sind, wird für IAS-Kunden in Kürze auf der Homepage zum Download bereit stehen. Diese Web Services können benutzerbezogen über Prüftabellen konfiguriert und beliebig miteinander kombiniert werden.